Freitag, 3. Oktober 2008
Japaner und M2 am 1.10
So, jetzt kommt mein Bericht vom Mittwoch aus unserer freien Woche. Ja, diese Woche war Golden Week, weil der 1.10 der chinesische Nationalfeiertag war und deswegen haben so ziemlich alle Chinesen und sogar wir Studenten die ganze Woche frei gehabt. Deswegen sind wir am Mittwoch gleich mal zum Japaner. Und zwar war es da so, dass wir zu 10 einen Tisch reserviert hatten und dann gleich den ganz großen Tisch im Masterzimmer bekommen haben, vor dessen Betreten man noch dazu die Schuhe ausziehen musste. Außerdem haben wir alle jeweils 110 kwài (Ausdruck in der gesprochenen Sprache für Yuan und ca. 11 Euro) bezahlt und dafür war das ganze Essen und Trinken umsonst. Das lief dann so ab, dass jeder auf der Karte rauf und runter bestellt hat, was er gerade wollte. Das Essen kam dann zu unserem Tisch und wie es in China bei größeren Gruppen so üblich ist, haben alle alles gegessen. Naja, ehrlich gesagt bis auf der Steffi ihren Salat, weil keiner Salat wollte:-) Natürlich gabs auch genügend Bier dazu und je später es wurde, desto höher wurde auch die Frequenz des Sake-Konsums. Sake ist ein japanischer Reiswein, der in der Regel heiß serviert wird und der auch ehrlich gesagt nur zumindest warm gut bzw. genießbar ist.
Es erklärt sich fast von selbst, dass der Alkoholpegel der Gruppe mit der Zeit wieder ziemlich hoch war, v.a. weil wir dort knapp 3 Stunden waren und so mussten wir anschließend natürlich noch ins M2(es war ja auch Mittwoch und Hip-Hop Time). Da sind wir halt dann noch ein wenig abgegangen bzw. nicht nur wir, sondern v.a. auch dieser super Einheizer(siehe Video) Naja, als es dann schon wieder später war, wollte einige noch unbedingt ins Bar Rouge. Problem dabei ist, dass dieser Laden direkt am Bund und mehr als sauteuer ist(da kann es schon mal passieren, dass man für 1 Liter O-Saft 20 Eur bezahlt;-). Aber trinken wollten wir ja eh nix mehr und dann sind wir mit dem Taxi dahingedüst, aber mehr als diesen brennenden Mülleimer zu bestaunen war nicht drin, weils schon 4 Uhr war und die Bar dementsprechend schon geschlossen hatte.
Spektakulär ist dies nur insofern, weil man in Shanghai eigentlich so gut wie keine Kriminalität bzw. keinen Vandalismus erlebt(nicht zu vergleichen mit zu Hause) Warum das gute Teil gebrannt hat, hab ich aber bis jetzt nicht herausgefunden.
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