Ehrlich gesagt hab ich die meiste Zeit wirklich gelernt und das könnt ihr mir auch wirklich glauben. Nächste Woche haben wir nämlich Mid-Term Exam und dafür ist es ganz gut, wenn man ein paar chinesische Zeichen lesen kann, weil sonst fühlt man sich so als Analphabet und das ist echt nicht so cool:-(
Freitag waren wir aber dann doch mal weg und zwar beim Inder. Das war wieder mal so ein All U can eat Angebot und dafür bekam man nicht nur Essen und Trinken sondern auch noch eine überragende Tanzeinlage eines Inders, bei der man aufpassen musste, dass man nicht selbst auf die Bühne gezogen wird;-) (siehe Video beim Inder)
Nachdem ich für ein Konzert ja schon mal auf Kartenfälscher reingefallen war, wollten wir dieses Mal nicht schon wieder dem Schwarzmarkt leicht verdientes Geld bescheren. Nach einer erfolglosen Irrerei ums Stadion hat uns jedenfalls ein englischsprechender Ordner am Stadioneingang implizit zu verstehen gegeben, dass man am Spieltag selbst Karten nur noch am Schwarzmarkt bekommt! Wird so etwa der Schwarzmarkt eingedämmt? Auf die Frage wie man orginale Tickets erkennt, meinte er nur, die etwas teureren sind wohl eher echt. Toller Tipp!
Es ist mit dem bloßen Auge halt unmöglich, Fake und Orginal zu unterscheiden, das kann man nur mit dem Lesegerät elektronisch erkannen! Super Ausgangslage! Trotzdem machten wir uns zu den Karten dealenden Jungs auf und haben dem erstbesten einfach gesagt(bzw. vielmehr gedeutet), er soll mit uns zum Eingang kommen. Das hat ihn zwar nicht so erfreut und auf dem Weg dorthin hat er immer wieder rumgemault, aber so was überhört man;-) Auf dem Weg tauschte er dann hinter seinem Rücken die Tickets gegen andere aus! (siehe: welche hätten wir bekommen, ohne ihn mitzunehmen) Als die Ordner am Eingang uns dann zeigten, wir dürften mit den Tickets rein, hat er auch seine 4 Euro pro Karte bekommen:-)
Das Stadion ist nicht nur von außen eine Augenweide, auch von innen sehr anschaulich. Nach dem "Einigkeit und Recht und Freiheit"
Dienstag gibts dann unseren Besuch im Sichuan (Region im Süden Chinas) Restaurant zu erwähnen. Diese Küche ist wirklich ziemlich scharf, zumindest so spicy, dass der Jochen und Marco (erst 2 Tage in Shanghai) das Essen über ziemlich leiden mussten und jetzt etwas verschreckt von der chinesischen Küche sind;-) Anschließend ließen wir uns in die VUE Bar, zum GRAND HYATT Hotel gehörend, kutschieren. Diese befindet sich im 32. Stock des Hotels und liegt direkt am Bund und bietet eine überragende Aussicht auf das nächtliche Shanghai, aber seht selbst:
Zu guter letzt bitt ich euch, mal ein paar Kommentare zu hinterlassen, weil mich doch ein wenig interessiert, ob meine Ausschweifungen jemand liest und jemanden interessieren;-)



















