Die Woche hat angefangen mit Lernen und ging weiter mit Lernen und dann waren Mittwochs und Donnerstag die Exams in Reading, Speaking und Listening Hanyu (Chinese). In Speaking bekamen wir ein Blatt zur Vorbereitung, von dem wir dann ein paar Sätze ablesen mussten und außerdem noch Fragen beantworten. In Listening musste man dann den Sätzen der Lehrerin lauschen und jeweils den richtigen Ton verstehen, Wörter verstehen und zu einem kleinen Textausschnitt Fragen beantworten. Reading war dann relativ anspruchsvoll, v.a. weil man selbst Fragen formulieren sollte und auch chinese Zeichen schreiben, aber naja, eine Gruppe ist immer stärker als ein Individuum! Die Tests waren echt ganz ok und in Reading hab ich sogar 93% bekommen! Feichanghao!
Zur Belohnung hab ich mir am Freitag Mittag mit Olivia (Indonesien), Troy (Phillipinen) und Sandrine (Frankreich) ein Lunch beim Indonesier gegönnt. Es hat mich wirklich etwas erstaunt, dass es dort keine Stäbchen gibt! Stattdessen wird in Indonesien mit dem (und jetzt Vorsicht!) Löffel in der rechten Hand (der wird praktisch auch gleichzeitig als eine Art Messer verwendet) und der Gabel in der linken Hand gegessen.
Troy wird mirs verzeihen, aber ich muss echt ein wenig über seine Anpassungsschwierigkeiten mit der Kälte hier erzählen! Troy hatte bis jetzt praktisch noch nie einen Pulli an! Der Bedauernswerte wohnt in einem Land, in dem es im ""Winter"" für 2 Monate 3-4 Grad kälter als normal wird, d.h. es hat dann in der Nacht nur noch 18-20 ° C. Da müssen ihm die 10-15 Grad jetzt schon wie Antarktis vorkommen. Einen Schal hat er hier das erste Mal in seinem Leben gesehen und auch gleich gekauft. Aber am Montag stellte sich ihm die Frage: "Wie benutzt man dieses Kleidungsstück???" Hans und Henning habens ihm versucht zu erklären! Dienstag kam er dann mit dem Schal um seine Tasche gewickelt in die Uni! Naja, fast, aber nicht ganz, aber wir sind guter Hoffnung, dass wirs ihm in den nächsten Monaten noch lernen! Außerdem hoffen wir für ihn, dass es nicht auch noch zu schneien beginnt. Schnee, Hilfe, das würde ihn ja komplett in den Wahnsinn treiben;-)!
Und weil die Temperatur schon unter 15 ° gefallen ist und wir solche arktischen Temperaturen gar nicht mehr gewöhnt sind, hat die Bubu, Hans, Henning WG gestern eine Glühweinfeier abgehalten! Vielen Dank an den Mann, der das möglich gemacht hat: Ingvar Kamprad, der auch in seinem IKEA Shanghai orginal Schwedischen "Glögg", der in Deutschland abgefüllt wurde, verkaufen lässt! Ein Traum!
Ich weiss es kommt spät, weil das Mondfest schon lange vorüber ist, aber weil es einfach so ein großer Brauch in China ist, muss der Mondkuchen einfach noch mal gezeigt werden. Dieser Kuchen ist mit allem Möglichem gefüllt, sogar Gemüse o.ä. kann man teilweise darin finden. Er wird zum Mondfest (15. Tag des 8. Mondmonats, idR im September) an Mitarbeiter, Freunde, Verwandte usw. verschenkt. Dabei drückt nicht der eigentliche Kuchen die Wertschätzung gegenüber dem Beschenkten aus, sondern nur die Verpackung. Der Preis für einen solchen Kuchen steigt deswegen oft in astronomische Höhen bis zu Tausende von Euros.
Hu, wer hat auf China getippt? Kalt, kalt, eigentlich eiskalt: "Tunesien" ist richtig!
Zu guter letzt noch eine Denkaufgabe und ein Vorgeschmack auf den nächsten Artikel "China und sanitäre Anlagen bzw. das Verhalten von Chinesen in selbigen", in dem ihr dann des Rätsels Lösung findet. Warum sind in Fitnesstudios folgende Schilder angebracht?




















4 Kommentare:
Alles Gute zum Namenstag von deiner ganzen Familie! Lass Dir die Lebkuchen schmecken, zu denen ja nur wieder Glühwein passt! Mama
Also wenn ichs nicht mittlerweile besser wüsste, würde ich sagen, Handtücher föhnen:)
Ganz süße Grüße und danke für davor...
Julia
PS: Vergiss unsere Wette nicht, gell;)
oder Füße...
;-)
LG
Ach, vielleicht sparen sie sich die Waschmaschine daheimund trockenen die durchgeschwitzten Sachen schon vor ;)
Kommentar veröffentlichen